Praxis für Familiengesundheit

Trennungskinder verstehen und stärken

Trennungskinder

Eine Trennung der Eltern ist für jedes Familienmitglied eine Achterbahnfahrt und bringt auch für Kinder oft eine Vielzahl von Emotionen mit sich. Von Verlustängsten bis hin zu Verwirrung können die psychologischen Auswirkungen tiefgreifend sein. In diesem Beitrag werde ich einen Blick auf die Herausforderungen werfen, mit denen Trennungskinder konfrontiert sind.

Emotionale Achterbahn

Die Emotionen, die Trennungskinder erleben, sind vielfältig und intensiv. Trauer, Wut, Unsicherheit – all dies kann zu einem regelrechten Gefühlschaos führen. Nicht jedes Kind reagiert hierbei gleich. Manche ziehen sich zurück, andere äußern sich laut und aggressiv. Es ist wichtig, einfühlsam auf diese Emotionen einzugehen und den Kindern dabei zu helfen, einen gesunden Umgang mit ihren Gefühlen zu entwickeln. Auch Lehrer und Erzieher sollten über die Änderung im familiären Umfeld informiert werden, um adäquat auf das Kind und sein Verhalten reagieren zu können.

Psychische Belastungen

Psychische Auswirkungen wie Angststörungen oder Verhaltensprobleme sind häufige Begleiter von Trennungskindern. Regressives Verhalten, wie nächtliches Einnässen oder Daumenlutschen, Nägelkauen oder Schlafstörungen können Anzeichen sein, dass das Kind mit der Situation überfordert ist und Hilfe braucht. Oft treten bei den Kindern Schuldgefühle auf, die das Selbstwertgefühl sehr schwächen. Die Förderung von Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen spielt daher eine große Rolle im Umgang mit diesen Belastungen.

Soziale Anpassung

Die sozialen Auswirkungen einer Trennung betreffen nicht nur die Eltern, sondern auch die Beziehungen der Kinder zu Freunden, Familie und Lehrern. Oft ist ein Umzug nötig und die Kinder werden aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen. Je nach Umgangssituation müssen sich die Kinder regelmäßig umstellen und die Umgebung wechseln. Es herrschen dann möglicherweise in jedem Elternhaus unterschiedliche Gegebenheiten und Regeln. Hier ist es wichtig, Routinen zu etablieren, sowie die sozialen Bedürfnisse der Kinder zu erkennen und zu fördern.

Elterliche Kooperation

Eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung dieser Herausforderungen spielt die Zusammenarbeit der Eltern. Dies ist nach einer Trennung keinesfalls leicht, da die Kommunikation durch vorangegangene Konflikte oft nur sehr eingeschränkt funktioniert. Elterncoaching, Mediation oder familientherapeutische Ansätze können dazu beitragen, Konflikte zu minimieren und die Eltern in ihrer gemeinsamen Verantwortung für das Wohl des Kindes zu stärken. Je besser Absprachen funktionieren und eingehalten werden, desto leichter fällt es den Kindern sich die an neuen Gegebenheiten anzupassen.

 

Die Herausforderungen von Trennungskindern sind komplex. Durch die emotionale Belastung der Eltern werden Probleme oft erst spät erkannt. Hier ist vor allem auch die Sensibilität von Großeltern, Lehrern, Erziehern und Freunden gefragt, die Probleme mitunter am ehesten erkennen. Rechtzeitige Hilfe und Unterstützung kann hier viele negative Auswirkungen einer Trennung auf die Kinder verhindern. Durch einfühlsame Unterstützung können Trennungkinder diese Phase überwinden und gestärkt hervorgehen.

 

Wenn Du weitere Unterstützung und einfühlsame Begleitung wünschst, stehe ich als Heilpraktikerin für Familiengesundheit gerne zur Verfügung. Gemeinsam können wir Wege finden, um Deine Familie in dieser herausfordernden Zeit zu stärken. Vereinbare gern einen Termin für Dein kostenfreies, telefonisches Erstgespräch.

Genaueres zu meinem Angebot findest Du hier:

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